Arbeit

Generell besteht auch für Flüchtlinge die Möglichkeit zu arbeiten. Ob Sie arbeiten dürfen, klärt ein Blick in Ihre Aufenthaltspapiere, dort steht, ob Sie arbeiten dürfen – oder nicht. Diese Angaben gelten auch für die Aufnahme einer Ausbildung. Welche Schritte dabei berücksichtigt werden müssen, finden Sie hier in dem entsprechenden Flyer des KI. Die Arbeitgeber betonen, dass die Deutschkenntnisse den Anforderungen des Sprachniveaus B1 entsprechen müssen, um im Arbeitsleben oder in einer Ausbildung zurechtzukommen. Sollten Sie dieses Sprachniveau noch nicht erreicht haben, dann nutzen Sie die unterschiedlichen Sprachkurse, die verschiedene Anbieter in ihrem Programm haben.

Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bietet Ihnen das Informations- und Beratungszentrum der Kommunalen Koordinierungsstelle Schule-Beruf (Schu.B) in Lemgo. Die Homepage dieser zentralen Informationseinrichtung finden Sie hier. Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsberufen finden Sie beim BIZ der Agentur für Arbeit, bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder der Handwerkskammer. Geflüchteten mit einer hohen Bleibeperspektive helfen die Mitarbeiter_innen des Integration Points der Agentur für Arbeit in Detmold einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu bekommen. Der Integration Point ist unter Detmold.124-Integration-Point@arbeitsagentur.de per E-Mail erreichbar.

Das Netzwerk Lippe hilft Ihnen, wenn Sie in Ihrem Heimatland einen Berufsabschluss erlangt haben, diesen in Deutschland anerkennen zu lassen. Das Bundesministerium für Forschung und Bildung informiert aus seinen Seiten über die Möglichkeiten, im Ausland erworbene Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen zu lassen. Das Netzwerk Lippe hilft Ihnen auch im Bereich der Sprachförderung und berät und fördert Sie auf dem Weg zur Arbeit oder Ausbildung. Weitere Informationen zum Netzwerk Lippe bekommen Sie hier.

Zur Aufnahme einer Arbeit sollten Sie auch Kontakt mit Ihrer Berater_in des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit aufnehmen.