Verstetigung des Schulbesuchs der südosteuropäischen Zuwander_innen

Zielgruppe: 1, 2, 4, 7

Schulen, Städte und Gemeinden, Migrantenorganisationen, Eltern mit ihren Kindern

Ziele:

Das mittel- und langfristige Ziel ist es, das Lebensumfeld der in den lippischen Städten und Gemeinden lebenden Kinder und Jugendlichen der Migrantengruppe aus Südosteuropa so zu gestalten, dass ein regelmäßiger Schulbesuch gewährleistet ist. Die mit dem Schulbesuch einhergehende Bildungsdurchdringung bei den Kindern und Jugendlichen soll die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern, sodass ein weiteres Leben unabhängig von Transferleistungen möglich sein wird.

Inhalte:

Ausgehend vom gemeinsam ermittelten aktuellen Sachstand, der unter anderem die historisch bedingten Besonderheiten der Migrantengruppe berücksichtigt, werden gemeinsam mit den Integrationsbeauftragten, Sozialarbeiter_innen, den Schulen und der Schulverwaltung der interessierten Kommunen Konzepte und Strukturen entwickelt, um die Skepsis von Teilen der Sinti und Roma gegenüber dem deutschen Schulsystem abzubauen und um die Sinnfälligkeit des Schulbesuchs für das weitere selbstbestimmte und finanziell unabhängige Leben der Kinder und Jugendlichen zu vermitteln.

Zwischen den betroffenen Gemeinden soll ein Netzwerk auf unterschiedlichen inhaltlichen Ebenen aufgebaut werden, in dem Erfahrungen ausgetauscht und Maßnahmen entwickelt und Daten erfasst werden. Die Einbindung der Interessevertretung der Sinti und Roma sowie von Mediatoren ist ein weiteres Ziel für die Umsetzung des Projekts. Die Erschließung zusätzlicher Projekt-Fördermittel für die beteiligten Kommunen ist ein weiteres Ziel dieses Vorhabens.

 

Ansprechpartner: Dr. Frank Oliver Klute