Kooperierende Projekte des Fachdienstes Soziales und Integration

Multiprofessionelle Teams

Die Stellen sollen dazu beitragen, dass neu zugewanderte Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter, d. h. sowohl geflüchtete Kinder und Jugendliche als auch Kinder und Jugendliche als auch Kinder und Jugendliche in vergleichbaren Lebenslagen, z. B. im Rahmen der EU-Binnenwanderung, so schnell und so gut wie möglich in die Schulen integriert werden können. Im Kreis Lippe wird eine Fachkraft in den Internationalen Klassen der Berufskollegs eingesetzt, die im Bereich Übergang Schule/Beruf unterstützt. Zwei weitere Stellen sind beantragt.

Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

Integration durch Bildung (Sprachförderung und Integrationskurse, Kindergarten- und Schulplätze, Aus- und Weiterbildung, Anerkennung von Abschlüssen) ist eine Querschnittsaufgabe und kann nur durch eine gute Koordination gelingen. Deshalb ist die Kernaufgabe der Koordinator_innen, die Vielzahl der kommunalen Bildungsakteure zu vernetzen sowie die Bildungsangebote und Bildungsbedarfe vor Ort aufeinander abzustimmen. Besonders die zahlreichen zivilgesellschaftlichen Initiativen sollen ganz gezielt mit eingebunden werden. Dazu zählen beispielsweise lokal aktive Stiftungen, Vereine sowie die vielen ehrenamtlich engagierten Bürger_innen. Im Kreis Lippe werden zwei Koordinatoren im Bereich der Koordinierung von Sprachkursen und im Übergang Schule – Beruf eingesetzt.

Einwanderung gestalten NRW

Mit dem Modellprojekt soll die Integration zugewanderter Menschen durch ein modernes Einwanderungsmanagement erleichtert und beschleunigt werden. Um dieses Ziel zu erreichen müssen u. a. Ausländerbehörde, Sozial- und Jugendamt und Kommunales Integrationszentrum ′an einen Tisch′ und rechtskreisübergreifend zusammenarbeiten.

Es soll ein systematisiertes und koordiniertes Vorgehen zwischen den kommunalen Behörden erprobt werden, in dessen Mittelpunkt der zugewanderte Mensch mit seinen Potenzialen und individuellen Bedarfen steht. Das bedeutet, dass die unterschiedlichen Zuständigkeiten, organisatorische Anbindungen und Rechtsanwendungen, wie beispielsweise aus dem Arbeitsförderungsrecht, der Grundsicherung für Arbeitsuchende, der Kinder- und Jugendhilfe, dem Aufenthaltsrecht und weiteren Rechtskreisen in einem gemeinsamen Einwanderungsmanagement zusammengeführt werden. Das Projekt wird im Kreis Lippe als einer von zwölf Modellstandorten in NRW in Kooperation mit der Stadt Detmold durchgeführt.