Flucht ins Autoritäre

Studie der Universität Leipzig setzt sich mit rechtsextremen Dynamiken in der Mitte der Gesellschaft auseinander

Erschreckende Zahlen finden sich in der kürzlich herausgegebenen Studie der Universität Leipzig wieder. So stimmten beispielsweise insgesamt 36 Prozent der Deutschen der Aussage zu, dass Ausländer nur hierherkommen, um den Sozialstaat auszunutzen, im Osten war es sogar knapp die Hälfte. Mehr als ein Viertel würden Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken, wenn in Deutschland die Arbeitsplätze knapp werden, im Osten waren das 32 Prozent, im Westen 25 Prozent. Über ein Drittel der Bevölkerung hält die Bundesrepublik durch Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet, auch hier differieren die Werte der Zustimmung, im Osten meinen dies 44,6 Prozent, im Westen 33,3 Prozent. Ähnlich ernüchternd sind die Zahlen unter den Deutschen bei der Zustimmung zur Demokratie. Rund 40 Prozent der Bevölkerung zeigen autoritäre Merkmale und nur 30 Prozent sind ausdrücklich demokratisch orientiert, wie in der Studie zu lesen ist. „Flucht ins Autoritäre“ bietet Erklärungsansätze und zeigt den aktuellen Stand der Zivilgesellschaft. Den Volltext zu der Studie finden Sie hier.

 

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